Vorschularbeit

 

Aufgrund der Veränderungen, die sich für Kinder vom Übergang des Kindergartens in die Schule ergeben, benötigen Kinder neben kognitiven Fähigkeiten (Wissens- und Denkorientierung) auch andere Kompetenzen um positive und erfolgreiche Lernerfahrungen zu machen. Dies bedeutet, dass wir insbesondere auch die emotionalen, sozialen und motorischen Bereiche fördern. Denn Schulfähigkeit hat sowohl mit Wissensorientierung und Wissenserweiterung als auch mit der gesamten Persönlichkeitsbildung zu tun! Oft haben Kinder, deren kognitive Kompetenzen übermäßig gefördert wurden große Schwierigkeiten in der Schule, eben weil die drei anderen Bereiche sehr vernachlässigt wurden. Unser Ziel ist es innerhalb der gesamten Zeit in der Krabbelkiste ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen 4 Bereichen herzustellen. Die Vorschularbeit legt in der Förderung dieser Bereiche noch mal einen besonderen Fokus auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder.

 

So achten wir im emotionalen Bereich darauf, dass die Kinder mit einem gesunden Selbstvertrauen in die Schule gehen können, d.h. ob ihre persönliche Belastbarkeit so hoch ist, dass sie auch mit schwierigen Aufgaben und Situationen fertig werden und mit Enttäuschungen umgehen können.

Die soziale Schulfähigkeit kennzeichnet sich dadurch, dass unsere Kinder lernen mit Konflikten umzugehen, anderen zuzuhören und sich innerhalb der Gruppe angesprochen fühlen können. Darüber hinaus lernen sie bei uns die Bedeutung von Regeln und deren Einhaltung kennen.

Zur motorischen Schulfähigkeit gehört z.B. eine gut koordinierte Finger- und Handgeschicklichkeit, eine ausgeprägte Gleichgewichtswahrnehmung und die Fähigkeit einen Stift entspannt in der Hand halten zu können und mit den Augen diesem Stift auch folgen zu können. Um dieses erreichen zu können müssen Kinder schon früh in ihrer gesamten körperlichen Entwicklung gefördert werden.

Zur kognitiven Schulfähigkeit zählen z.B. die Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und Aufmerksamkeit als auch die Fähigkeit, Beziehungen zwischen Gesetzmäßigkeiten zu erkennen.

 

Eine gute Zusammenarbeit zwischen der Krabbel und den Eltern ist Grundvoraussetzung, um unseren Kindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen.

 

Damit unsere Kinder gut gewappnet in die Schule gehen können ist es außerdem unersetzlich, dass auch die Eltern ihre Kinder Zuhause spielerisch in den o.g. Bereichen unterstützen. Manchmal kann es sinnvoll sein, die Kinder zusätzlich durch z.B. Ergotherapie, Psychomotorik, o.ä. zu unterstützen.